Museum für Konsumkultur
Dein erster selbst gekaufter Luxus. Der Fehlkauf, der nie aus dem Schrank kam. Der Mantel, den du zwanzig Jahre lang trägst. Ein Vorsatz, nur bio zu kaufen. Zwei Wochen hat er gehalten.
Unsere Einkäufe verraten vieles über uns. Das Museum für Konsumkultur sammelt diese Geschichten und erzählt die Geschichte des Einkaufens – vom Warenhaus bis zur Shopping-App.
Aktuell: Museum für Konsumkultur meets Galerie Leander Rubrecht
Für alles gibt es ein Museum. Nur nicht für Konsum.
Das Museum für Konsumkultur zeigt seine Ausstellungen dort, wo Konsum stattgefunden hat: in leerstehenden Kaufhäusern und Ladenflächen. Im Mittelpunkt steht immer auch die Frage, wie wir morgen konsumieren wollen. → Über das Museum
KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App war die erste Ausstellung des Museums für Konsumkultur und Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Besucherinnen und Besucher erzählten ihre Einkaufsgeschichten, legten Konsum-Beichten ab und entdeckten Einkaufstüten als Zeitdokumente.
Wo WerkRaum Wiesbaden (ehem. SportScheck) · Langgasse 5–9, Wiesbaden




Entstanden in der Ausstellung – weiter online
Konsum-Beichte
In der Ausstellung schrieben Besucherinnen und Besucher ihre Fehlkäufe an einer alten Schulbank auf. Online wächst die Sammlung weiter. Beichten lesen → Deine Beichte ablegen →
Einkaufsgeschichten
Der erste Lippenstift bei Horten, der Kaffee auf der Hertie-Dachterrasse: In der Ausstellung kamen viele Wiesbadener Einkaufs-Erinnerungen zusammen. Erzähl deine. Jetzt mitmachen →
Kaufhäuser in Wiesbaden
Wo standen früher die großen Kaufhäuser? Finde es heraus auf einer interaktiven Karte – mit historischen Fotos. Zur virtuellen Stadttour →
Einkaufstüten
Gerahmt wie Kunst – so hingen sie in der Ausstellung. Jede Tüte erzählt von verschwundenen Firmen, vergessenen Produkten und dem Alltag von damals. Zur Geschichte der Einkaufstüte →
Konsum-Quiz
In der Ausstellung konnte man es am Touchscreen spielen, bei einem Quiz-Abend wurde es live moderiert. 50 Fragen zur Konsumgeschichte, zehn davon pro Runde. Jetzt spielen →
Folge uns auf Instagram @konsummuseum →
Aktuelle Beiträge
-

Neue Ausstellung kaufrauschen
Neue Ausstellung kaufrauschen des Museums für Konsumkultur vom 17. Oktober bis 27. November 2026: Im Westen ging man „shoppen“, im Osten zum „Konsum“. Konsumiert wurde sowohl in der BRD, als auch in der DDR – allerdings komplett unterschiedlich. Ein Rausch im Westen, ein Rauschen im Osten.
-

Kaufhäuser in Wiesbaden: Glanz, Schicksale und Geschichten (1/1)
1883 wagen Seligmann und Julchen Blumenthal den Sprung nach Wiesbaden: ein kleines Kurzwarengeschäft, mitten in der aufstrebenden Weltkurstadt. Wenige Jahrzehnte später steht an gleicher Stelle ein Prachtbau – der Beginn einer Geschichte voller Aufstieg, Umbrüche und Wendepunkte. Teil 1 der Serie „Kaufhäuser in Wiesbaden“.
-

Kaufhaus, Kulturort, Kulturzeit: Das Museum für Konsumkultur bei 3sat
„KONSUM und ICH“ ist in einem Beitrag bei Kulturzeit auf 3sat zu sehen. Was Kaufhäuser einmal waren – Treffpunkte, Kulturorte, gesellschaftliche Räume – und was sie sein könnten, darüber spricht die Initiatorin Janine Seitz.
-

Abschluss-Führung durch die Ausstellung KONSUM und ICH
Was verraten unsere Einkäufe über uns? Wie und wo haben die Menschen vor über 100 Jahren in Wiesbaden eingekauft? 31. Oktober um 16 Uhr: Janine Seitz, Kuratorin und Initiatorin des Museums für Konsumkultur, führt zur Finissage durch die Ausstellung.
-

Kaufhäuser in Wiesbaden: Glanz, Schicksale und Geschichten (Kaufhaus Blumenthal, #4)
April 1933: SA-Posten stehen vor jüdischen Geschäften in Wiesbaden. Für das Kaufhaus Blumenthal beginnt damit das Ende. Was folgt, ist keine bloße Unternehmensgeschichte mehr – es ist die Geschichte einer Familie, die ihr Lebenswerk verliert, flieht und ermordet wird. Teil 4 erzählt das tragische Ende einer Wiesbadener Kaufhaus-Ära.
-

Kaufhäuser in Wiesbaden: Glanz, Schicksale und Geschichten (1/3)
1918 übernimmt Adolf Blumenthal das Kaufhaus seines Vaters – mitten im Umbruch. Die Weimarer Republik bringt Hyperinflation, Hunger und sozialen Zerfall. Die Familie navigiert das Unternehmen mit Geschick und sozialem Engagement durch die Krise, erlebt kurz den Aufschwung der Goldenen Zwanziger – und dann trifft der Börsencrash von 1929 mit voller Wucht. Teil 3 der…